Carl Giskes:

Der Mann der fossile Schönheit aus der Erde zaubert.

Carl Giskes (1949 Krefeld) beschloss nach seiner Ausbildung als Graveur und Wegebauer die Welt zu erkunden. In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts reiste er nach Afrika und machte eine Wanderung, die sieben Jahre dauerte. Zuerst lief er an der Ostseite Afrikas von Tunis nach Südafrika. Ein paar Jahre später bereiste er von aus Marokko die Westafrikanischen Länder. Auf dieser Reise machte er zum ersten Mal in seinem Leben bekanntschaft mit Lehmhäuser. Eine überwältigende Erfahrung hatte er in Djenné Mali, eine Stadt ganz aus Lehm, im Allgemeinen gesehen als ein Weltwunder.

Lehm. Ein besonderes Naturprodukt.

"Das warme Gefühl wenn Sie in Lehmhäuser leben, hat man in der so genannten Dritten Welt, dies erfährt man nicht im Westen", sagt Carl Giskes. Er hat mit den Bewohnern in der reichen Wärme ihrer Lehmhäuser gelebt. Was macht Lehm so besonders?
Lehm besteht aus 50% Sauerstoff, 40% Silizium und 10% Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme. Lehm atmet dreißig Mal so viel Sauerstoff wie Ziegelsteine und hundertmal so viel wie Beton.
Die Menge an Silicium im Ton oder Lehm ist die gleiche wie die Menge an Silicium im menschlichen Körper. Ihre innere Kraft ist die gleiche. Auf der anderen Seite nimmt Lehm dreißig Mal mehr Feuchtigkeit auf als gewöhnlicher Putz.
Mit
Lehmbau
in Deutschland begann es im 10. Jahrhundert. In der Nähe von Halle entstand die erste Lehm Burg die nun zu einem europäischen Monument hervorgehoben wurde.


Die Begegnung mit Joseph Beuys, er lehrte mich Denken.

Im Jahr 1977 zurück von seiner Reise um die Welt, die ihn auch nach Asien und Amerika geführt hatte, begann Carl Giskes mit dem berühmten deutschen Künstlers Joseph Beuys zusammen zu arbeiten. Dieser fragte Carl Teil seine Free International University für Kreativität und interdisziplinäre Forschung (FIU) in einer Villa

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